Anlasser |
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| Ich
habe einen gebrauchten Anlasser erhalten. Bevor er in die Ersatzteilekiste
wandert möchte ich ihn revidieren. |
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| Die
langen Kreuzschlitz-Schrauben bekommt man sehr schwer heraus gedreht.
Um den Kopf nicht zu beschädigen unterstütze ich den Vorgang
mit der Wasserpumpenzange. Natürlich hilft man mit dem Schraubendreher
mit - nur fotografieren könnte ich dann nicht mehr. Sichtbar ist am oberen Ende ein O-Ring mit 25x3,5mm. In der Lagerschale befindet sich noch ein Simmering. |
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| Unter
dem Lagerdeckel sieht es so aus. |
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| Den
hinteren Lagerdeckel kann man ebenfalls einfach abheben. Auf der Welle
sitzen noch zwei Beilagescheiben, die beim Öffnen sehr gerne weg
fallen. Die Gehäuseteile sind auf beiden Seiten mit je einem O-Ring abgedichtet. |
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| Die
Kollektorkohlen lassen sich prüfen und ein klein wenig heraus ziehen.
Dann kann man den Anker aus dem Anlassergehäuse heraus nehmen. |
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| Die
Platte mit den Kohlenhaltern ist mit einer Schraube an den Feldspulen
angeschlossen. Diese Schraube wird entfernt. |
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| So
kann man die Spulen sehen und vom Kohlenstaub reinigen. |
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| Das
ist die Innenseite der Anschlußschraube. Auf ihr sind zwei Anschlüsse
angelötet. Diese Anschlüsse lösen sich mit der Zeit. Auch
brechen sie leicht ab wenn die Schraube sich beim Anschliessen des Anlassers
mit dreht. |
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| Der
Kollektor sieht noch gut aus. Er hat keinerlei Einlaufspuren. |
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| Beim
Zusammenbau ist auf die richtige Reihenfolge der Beilagescheiben zu achten. Das gleiche gilt natürlich auch für die Kollektorseite. |
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| Der
Lagerdeckel muss richtig zum Anlassergehäuse aufgesetzt werden. |
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| Da
mein Motor schwarz ist hab ich auch den Anlasser schwarz lackiert. Die Anschlußschraube hab ich abgeklebt. Die Masseflächen gereinigt. |
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| An
11V nimmt der Anlasser im Leerlauf etwa 28A auf. |
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