Es handelt
sich um einen kombinierten Gleichdruck-Schiebervergaser.
Die Leistungsabgabe wird über eine Drosselklappe hinter der Einschnürung im
Vergaser gesteuert. Durch den bei sich öffnender Drosselklappe ansteigenden
Unterdruck
wird die Membran hochgesaugt, die ihrerseits die Düsennadel aus dem
Düsenstock zieht und damit mehr Kraftstoff dem Gemisch zumischt. Zusätzlich
hängt an der Membran auch noch der Gasschieber, ein zylindrischer Körper,
der ebenfalls Einfluß auf den Luftdurchsatz nimmt.
Rechte
Vergaserseite mit der Drosselklappenbetätigung.
Gekennzeichnet ist die Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube.
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Links
ist der Motor angeflanscht, rechts kommts vom Luftfilter.
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Die
Saugseite des Vergasers.
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Die
Schwimmerkammer ohne Schwimmer.
Rot markiert ist die Leerlaufgemisch-Regulierschraube.
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Links
der Schwimmer, mittig die Schwimmernadel, rechts die Achse des Schwimmers.
Rot markiert die Zunge zum korrigieren des Benzinpegels in der Schwimmerkammer.
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Da
ich immer wieder ein Motorstottern nach kurzer Vollgasfahrt hatte, alles
andere einwandfrei war, habe ich die Bohrung des Schwimmernadelventils
(rot markiert) von 1,5mm auf 2,2mm aufgebohrt. Nun läuft die Katze
einwandfrei.
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Unter
dem silbernen Deckel kommt die Membran des Vergasers zum Vorschein..
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So
sieht es unter der Membran aus.
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Die
Membran mit dem Gasschieber und der Düsennadel.
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Über
die Gummiqualität habe ich mich ja schon an verschiedenen Stellen
gewundert. Hier kann man feststellen, dass die Gummimembran anscheinend
"gewachsen" ist. Sie passt nicht mehr ins Gehäuse.Die Schwimmerkammerdichtung
unten im Bild verhält sich ähnlich.
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Die
geöffnete Schwimmerkammer (im eingebauten Zustand).
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Über
einen Spiegel gesehen, die Unterseite der Schwimmerkammer.
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Schwimmerkammer.
Leider wird die Dichtung immer etwas größer, so dass man sie
nur noch schlecht montieren kann.
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Wichtig
ist die Kontrolle des Niveaus des Benzins in der Schwimmerkammer.
Dazu wird ein durchsichtiger Schlauch auf den Überlauf gesteckt und
nach oben gebogen, dann der Motor gestartet und die Ablassschraube geöffnet.
Nun muss der Benzin-Pegelstand in Höhe der Dichtung der Schwimmerkammer
sein. Stimmt der Pegelstand nicht, wird die Schwimmerzunge (im Bild oben
markiert) entsprechend gebogen.
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Der Vergaser
ist übrigens laut Zeichnungen exakt baugleich mit dem Vergaser der
Honda CMX250. In wie weit auch die Bauteile austauschbar sind weiß ich
noch nicht.
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Honda
CB-Vergaser
Meine Quad springt nach ein paar Tagen Stillstand immer sehr widerwillig an.
Nach meinen Recherchen werden die zündwilligen Stoffe des Benzins aus dem
Vergaser über den Überlauf abgeleitet. Die zündwilligen Stoffe
sind
leicht flüchtig, jedoch auch schwerer als Luft.
An jedem der beiden Vergaser gibt es einen Überlauf und eine Belüftung
im
oberen Bereich . Die zündwilligen Stoffe des Benzins verdunsten in der
Schwimmerkammer und sinken durch den Überlauf nach unten aus dem Vergaser.
Durch
die Belüftungsöffnung strömt Luft nach und eine Art "Durchzug"
entsteht,
wodurch ein permanenter Prozess in Gang gesetzt wird.
Hier
sind die beiden Belüftungsröhrchen zu finden.
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Jeweils
in der Nähe der Choke-Achse steht ein dünnes Röhrchen mit
einer seitlichen Bohrung heraus.
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Auf
dieses Röhrchen habe ich ein kurzes Stückchen Silikonschlauch
gesteckt. Dadurch wird die seitliche Bohrung verschlossen. Die Schwimmerkammer
wird weiterhin über den Überlauf belüftet. Probleme sind
also nicht zu erwarten.
Durch den Schlauch ist die seitliche Bohrung zu erkennen.
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Silikonschlauch
gibts im Elektro- und Elektronikbedarf als hitzefesten Isolierschlauch.
Aussendurchmesser 4mm, Innendurchmesser 3,2mm.
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